Samstag, 2. Mai 2009
Australien 02.05.2009
Adelaide ist dagegen wieder in einer anderen Zeit- und auch Temperaturzone. Mit Temperaturen um die 20 Grad konnte ich auch nachts wieder schlafen ;-)
Neben der Stadt und dem Hafen habe ich noch einen Wildlifepark besucht. Koalas ließen sich nur aus der Ferne besichtigen aber die Kängurus konnte man füttern und mitten durch das Gehege laufen. Es war schon seltsam - ein Känguru zu streicheln.
Sydney ist mit über 2 Mio Einwohnern noch lauter als die anderen beiden Städte. Ich war fast ein halbes Jahr in Neuseeland und muss mich erstmal wieder an so viele Menschen gewöhnen! In den Bussen werden keine Haltestellen angesagt oder angezeigt. Mit Stadtplan ausgestattet muss man sich an den Straßen orientieren. Vom Flughafen gibt es Shuttelbusse, die einen direkt zum Hostel bringen.
In Adelaide habe ich am vorletzten Abend noch ein Mädel kennengelernt, die zufällig im gleichen Hostel in Sydney war, wo ich geplant habe hinzufahren. Wir haben noch meine letzte Zeit zusammen verbracht und sie hat mir von Bruno erzählt. Bruno ist ein Bär, der mir seinem Herrn zusammenreist und auch tanzt und plante zum Bachatafestival zu gehen.
Im Hostel angekommen habe ich am abend auch beide kennen gelernt, es war schon witzig.
Das Bachatafestival liegt mittlerweile schon hinter mir, Fotos folgen bald ;-)
Entschuldigung für diese Telegrammschreibweise, ich habe so viel zu erledigen und es gibt so viel zu sehen ...
Am Sonntag kommt Aurea mich für drei Wochen besuchen. *freu*
Und meine restliche Zeit verbringe ich damit Bewerbungsunterlagen zusammen zustellen. Es ist nicht einfach ein einziges Pdf-Dokument aus Bildern, einem Foto und Worddokumenten zu erstellen wenn man nicht das kostenpflichtige Acrobatprogramm hat. Mein letzter Versuch endete damit, dass das kleine Foto auf A4 vergrößert wurde, das Worddokument die richtige Größe hatte und alle anderen Bilder (die eigentlich auch A4Dokumente sind) riesig groß waren.
Wißt ihr eigentlich wie gut ihr es habt mit einer Internetflatrate? Ich bezahle pro 15 Minuten und kann Mails wenigstens auf meinem Laptop vorschrieben. Ein Tagestarif liegt bei etwa 8 Euro was ca. eurem Wochentarif entspricht??!
Im Vergleich zu Neuseeland ist Australien laut, teuer, kommerziell und vile zu voll in den Städten. Es ist so ähnlich wie in den letzten Tagen vor Weihnachten auf dem Westenhellweg, nur dass nicht alle wild durcheinander laufen.
Bis bald von der Ostküste
Eure Sandra
Mittwoch, 1. April 2009
01.04.09 - Meine zweite Heimat
Nach nun gut 5 Monaten habe ich beide Inseln Neuseelands bereist und bin wieder in meiner zweiten Heimat, in Christchurch, angekommen. Auf beiden Teilen habe ich jeweils 2,5 Monate verbracht und habe gesehen, was ich sehen wollte.Viele Freunde fragen mich, welche Insel schöner ist, oder was mir am besten gefallen hat. Hm, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Wenn ich darüber nachdenke: die Südinsel ist schöner!
Sie ist so abwechslungsreich wie der Norden. Innerhalb weniger Kilometer fährt man vom Meer in die Berge und in den Regenwald. Aber: Die "Sounds" und die Berge sind einmalig schön! Auf der Nordinsel gibt es mehr diese "Hobbits"-Hügel.Damit habe ich die zweite Frage auch schon fast beantwortet, was gefällt mir am besten?
Die Sounds, die Berge, aber auch generell diese Naturvielfalt, dieses abwechslungsreiche Landschaft!
So langsam wird es kälter in Neuseeland. In manchen Gebieten habe ich abends schon vor dem Kaminfeuer gesessen und mit dicker Wolldecke geschlafen. Hier in Christchurch ist es noch so um die 20 Grad, nachts aber auch nur 6 Grad.
Meine Zeit in NZ geht so langsam dem Ende zu. Gestern habe ich meinen Flug nach Australien gebucht, am 13.04.09 fliege ich nach Brisbane. Innerhalb von 3 Wochen werde ich über Melbourne bis Adelaide reisen und mich anschließend Anfang Mai mit Aurea in Sydney treffen. Wir werden bis Cairns fliegen und uns innerhalb von 3 Wochen wieder bis Sydney "durchschlagen". ;-)
Anschließnd werde ich noch ein paar Tage oder Wochen in Australien allein verbringen, bevor es mit einem Zwischenstop in Seoul und einer Reise durch Südkorea, wieder zu euch nach Gery geht!

Freitag, 13. März 2009
13.03.09 Dunedin
Am MT Cook war ich auf etwa 760 m Höhe, dies bedeutete Mütze und dicken Pullover und Winterjacke! Die Schneefallgrenze lag nur etwas höher - wir hatten daher nur Regen und zum Teil Hagel.

In Queenstown hat sich dieses Wetter nicht gerade verbessert - Regen und nachts mit extra Wolldecke schlafen... Fast hätte ich mir dort lange Unterwäsche gekauft.
Dunedin gefällt mir recht gut, ein paar Tage werde ich erstmal bleiben. Hier ist es auch wieder etwas milder, etwa 14 Grad :-) Es wird noch die Zeit kommen, wo ich euch um euer Wetter in Deutschland beneiden werde!
Bis dahin - viele Grüße!
Montag, 23. Februar 2009
23.02.2009 Christchurch
Seit ein paar Tagen bin ich jetzt schon hier in Christchurch, einer recht großen Stadt auf der Südinsel. Von der Innenstadt ist CHch vielleicht so groß wie Osnabrück, aber es gibt viel weniger Einwohner. Ich arbeite in einem Hostel und wohne angrenzend in einer kleinen WG. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Schreiben sollte ich eher: Seit ein paar WOCHEN bin ich jetzt schon in Chch... ;-)
Meine Tage verbringe ich überwiegend mit Arbeiten und Lesen. Mein Arbeitsplatz befindet sich an der Rezeption, wo ich für ein paar Stunden am Tag alle üblichen Arbeiten erledige, die dort so anfallen, Zimmer reinigen gehört aber nicht dazu. Gäste ein- und auschecken, Fragen aller Art beantworten und am Telefon Buchungen annehmen sind nur einige Beispiele. English zu sprechen ist mitlerweile kein Problem mehr, aber zu telefonieren, war doch eine größere Herausforderung.
In meiner Freizeit bereite ich meine weitere Reise vor oder gehe Salsa tanzen. ;-)
Gestern habe ich mich allerdings entschlossen, nur noch für zwei Wochen in Chch zu bleiben und danach noch für drei oder vier Wochen durch Neuseeland zu reisen. Das genaue Datum hängt davon ab, zu wann ich einen günstigen Flug nach Melbourne in Australien bekomme.
Christchurch zu verlassen wird mir nicht einfach fallen... Aber ich bleibe dabei, noch dieses Jahr wieder nach Deutschland zu fliegen...
Viele neue Fotos gibts auf meiner Page:
http://sites.google.com/site/sandraaroundtheworld/fotos-nz---suedinsel
Montag, 12. Januar 2009
12.01.09 Wellington

Drei Wochen arbeiten war ganz angenehm. Schlafen unter den Sternen fast am Strand, im Auto laut mitsingen und fast nur englische Gespräche war für diese Zeit sehr angenehm.
Zurück in Wellington bin ich im Te Papa, im Museeum, gewesen und auch im Botanischen Garten.


Bei schönem Wetter ist es hier in Welli durchaus sehr angenehm. Nachts haben wir zur Zeit so um die 20 Grad. Die Tendenz liegt hier aber meistens bei sehr windigem und kälterem Wetter, verglichen mit dem restlichen nördlichen Neuseeland.


In ein paar Stunden geht meine Fähre zur Südinsel...
Die nächsten Fotos sind in der City von Wellington entstanden bzw. im Botanischen Garten:



Sonntag, 11. Januar 2009
24.12.08 Anaura Bay

Weihnachten wird hier erst am 25.12 gefeiert. Der 24. war also eher ein normaler Tag wie alle anderen auch. Nachdem wir aufgebaut hatten, habe ich erstmal den Strand begutachtet. Bay heißt, dass man nur einen begrenzten Strand in beide Richtungen hat. Ein bis zwei Kilometer pro Richtung war aber schon ganz angenehm.
Der Truck stand direkt am Strand und ich konnte aus der Küche heraus direkt das Wasser sehen und das Meer rauschen hören.


Geschlafen habe ich für zwei Wochen im Zelt hinter dem Truck (Ich wollte doch schon immer mal zelten!).
Das Meeresrauschen auch nachts zu hören fehlt mir jetzt im nachhinein schon!
Gearbeitet habe ich, ja, man nennt auch dies arbeiten!, von 9 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr. Danach gab es Dinner und noch ein abschließendes Spülen, so dass es meistens 22 Uhr und fast dunkel war, als ich den Strand entlangspaziert bin. Es war schon etwas anstrengend, aber auch sehr lehrreich mit einem Koch auf so engem Raum zusammen zuarbeiten. Hier in Anaura haben wir nicht nur Sandwiches, sondern auch Muffins, Kuchen und Dinner für bis zu 20 Leute gleichzeitig serviert. Fragt mich nicht wie! Entsprechend viel zum Spülen gab es anschließend - gefühlt alles was in der Küche zum Zubereiten und Kochen vorhanden war!
Die Kühlschränke und auch der Herd laufen mit Hilfe von Gas, eingekauft hat er jeden zweiten Tag im ca. 60 km entfernten Gisborne!
Außer uns und dem Eisladen an der Information des Campingplatzes gab es drum herum nichts außer Berge, Strand, Wasser...
Handyempfang gab es erst kurz vor Gisborne wieder.
Viele Familien verbringen ihre Sommerferien oder nur die Tage über Weihnachten oder über Neujahr auf einem Campingplatz. Familie heißt hier in vielen Fällen alle Generationen zusammen.
Peter selbst hatte Besuch von einem Freund und seiner Mutter. Hether ist 82 (zweiundachzig!) und hielt es für eine gute Idee gleich neben dem Meer zu übernachten und auch die Küche inklusive Koch gleich nebenan zu haben. Mein Eindruck ist, dass es ihr wirklich gefiel - sie möchte es nächstes Jahr wiederholen!
22.12.08 Weiterfahrt zum Strand

Der Vorteil von so einem Truck ist, dass man an jedem Ort übernachten kann - geschlafen habe ich vorne in der Fahrerkabine. Das erste Foto ist irgendwo auf der Fahrt entstanden.

Eine Nacht haben wir an einem Fluss im Nirgendwo gestoppt und geangelt (leider ohne Erfolg). Die andere Nacht haben wir in Napier gehalten.
Statuen von Captain James Cook sieht man immer mal wieder.
Auf dem anderen Foto kann man in der Mitte einen grauen Streifen erkennen. Dies ist der Lavafluss des letzten Vulkanausbruchs!
19.12.08 Mit dem Pickup nach Cambridge

Nach fast drei Wochen arbeiten bin ich wieder in Wellington angelangt. Mein Transportfahrzeug war dieser Pickup. Ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen auf der rechten Seite zu fahren und das nach nur knapp zwei Monaten hier in Neuseeland. Kreisverkehre sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat eigentlich keine große Chance etwas verkehrt zu machen, alle fahren fast in die gleiche Richtung! ;-)

Das Wochenende vor Weihnachten habe ich in Cambridge verbracht. Hier gehen die Leute sogar mit ihrem Pony spazieren, ein sehr pferdeverrückter Ort!


Der Truck ist von Peter vor einigen Jahren zu einem Housetruck umgebaut worden. Es gibt ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein Badezimmer mit Dusche und WC. Die Küche ist separat, hier habe ich die meiste Zeit verbracht!
Housetrucks gibt es hier in Neuseeland wohl so um die Hundert. Für ein bis zwei Personen finde ich es gar nicht so schlecht. Ich habe noch einen anderen gesehen, in dem vier! Personen wohnten! Es war alles extra so angefertigt worden - die "Zimmer" der beiden Kinder (11 und 14 Jahre) waren allerdings nur so groß und hoch wie eine Schlafkoje.
In der Küche habe ich Sandwiches, Wraps, Burger und ganz viel Caffee zubereitet. Es handelte es sich um eine italienische Maschine, in der jede Tasse einzeln mit frisch gemahlenen Bohnen zubereitet wird. Für mich als Teetrinker war es schon ziemlich hart all diese feinen Unterschiede zwischen Latte, Cappuccino, Moccacino und vielem mehr zu lernen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Zubereitung der Milch so unterschiedlich und schwierig ist.
Nach diesen drei Wochen weiß ich jetzt aber wie ein Caffee für mich zubereitet sein muss und kenne natürlich auch die Zubereitung der anderen Sorten. ;-)
Das Polofeld auf dem Foto gehört hier einer einzigen Familie und auch die Berge dahinter gehören mit zum Familienbesitz. Für ein Spiel bringt jeder der vier Spieler einer Mannschaft ca. sieben Pferde mit, die sie zum Teil auch alle nacheinander einwechseln lassen.











