Sonntag, 11. Januar 2009

19.12.08 Mit dem Pickup nach Cambridge


Nach fast drei Wochen arbeiten bin ich wieder in Wellington angelangt. Mein Transportfahrzeug war dieser Pickup. Ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen auf der rechten Seite zu fahren und das nach nur knapp zwei Monaten hier in Neuseeland. Kreisverkehre sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat eigentlich keine große Chance etwas verkehrt zu machen, alle fahren fast in die gleiche Richtung! ;-)


Das Wochenende vor Weihnachten habe ich in Cambridge verbracht. Hier gehen die Leute sogar mit ihrem Pony spazieren, ein sehr pferdeverrückter Ort!


Der Truck ist von Peter vor einigen Jahren zu einem Housetruck umgebaut worden. Es gibt ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein Badezimmer mit Dusche und WC. Die Küche ist separat, hier habe ich die meiste Zeit verbracht!

Housetrucks gibt es hier in Neuseeland wohl so um die Hundert. Für ein bis zwei Personen finde ich es gar nicht so schlecht. Ich habe noch einen anderen gesehen, in dem vier! Personen wohnten! Es war alles extra so angefertigt worden - die "Zimmer" der beiden Kinder (11 und 14 Jahre) waren allerdings nur so groß und hoch wie eine Schlafkoje.



In der Küche habe ich Sandwiches, Wraps, Burger und ganz viel Caffee zubereitet. Es handelte es sich um eine italienische Maschine, in der jede Tasse einzeln mit frisch gemahlenen Bohnen zubereitet wird. Für mich als Teetrinker war es schon ziemlich hart all diese feinen Unterschiede zwischen Latte, Cappuccino, Moccacino und vielem mehr zu lernen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Zubereitung der Milch so unterschiedlich und schwierig ist.
Nach diesen drei Wochen weiß ich jetzt aber wie ein Caffee für mich zubereitet sein muss und kenne natürlich auch die Zubereitung der anderen Sorten. ;-)

Das Polofeld auf dem Foto gehört hier einer einzigen Familie und auch die Berge dahinter gehören mit zum Familienbesitz. Für ein Spiel bringt jeder der vier Spieler einer Mannschaft ca. sieben Pferde mit, die sie zum Teil auch alle nacheinander einwechseln lassen.

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