Montag, 12. Januar 2009

12.01.09 Wellington


Drei Wochen arbeiten war ganz angenehm. Schlafen unter den Sternen fast am Strand, im Auto laut mitsingen und fast nur englische Gespräche war für diese Zeit sehr angenehm.

Zurück in Wellington bin ich im Te Papa, im Museeum, gewesen und auch im Botanischen Garten.





Bei schönem Wetter ist es hier in Welli durchaus sehr angenehm. Nachts haben wir zur Zeit so um die 20 Grad. Die Tendenz liegt hier aber meistens bei sehr windigem und kälterem Wetter, verglichen mit dem restlichen nördlichen Neuseeland.





In ein paar Stunden geht meine Fähre zur Südinsel...

Die nächsten Fotos sind in der City von Wellington entstanden bzw. im Botanischen Garten:







Sonntag, 11. Januar 2009

24.12.08 Fotos Anaura Bay





















24.12.08 Anaura Bay


Weihnachten wird hier erst am 25.12 gefeiert. Der 24. war also eher ein normaler Tag wie alle anderen auch. Nachdem wir aufgebaut hatten, habe ich erstmal den Strand begutachtet. Bay heißt, dass man nur einen begrenzten Strand in beide Richtungen hat. Ein bis zwei Kilometer pro Richtung war aber schon ganz angenehm.

Der Truck stand direkt am Strand und ich konnte aus der Küche heraus direkt das Wasser sehen und das Meer rauschen hören.


Geschlafen habe ich für zwei Wochen im Zelt hinter dem Truck (Ich wollte doch schon immer mal zelten!).
Das Meeresrauschen auch nachts zu hören fehlt mir jetzt im nachhinein schon!

Gearbeitet habe ich, ja, man nennt auch dies arbeiten!, von 9 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr. Danach gab es Dinner und noch ein abschließendes Spülen, so dass es meistens 22 Uhr und fast dunkel war, als ich den Strand entlangspaziert bin. Es war schon etwas anstrengend, aber auch sehr lehrreich mit einem Koch auf so engem Raum zusammen zuarbeiten. Hier in Anaura haben wir nicht nur Sandwiches, sondern auch Muffins, Kuchen und Dinner für bis zu 20 Leute gleichzeitig serviert. Fragt mich nicht wie! Entsprechend viel zum Spülen gab es anschließend - gefühlt alles was in der Küche zum Zubereiten und Kochen vorhanden war!
Die Kühlschränke und auch der Herd laufen mit Hilfe von Gas, eingekauft hat er jeden zweiten Tag im ca. 60 km entfernten Gisborne!

Außer uns und dem Eisladen an der Information des Campingplatzes gab es drum herum nichts außer Berge, Strand, Wasser...
Handyempfang gab es erst kurz vor Gisborne wieder.

Viele Familien verbringen ihre Sommerferien oder nur die Tage über Weihnachten oder über Neujahr auf einem Campingplatz. Familie heißt hier in vielen Fällen alle Generationen zusammen.

Peter selbst hatte Besuch von einem Freund und seiner Mutter. Hether ist 82 (zweiundachzig!) und hielt es für eine gute Idee gleich neben dem Meer zu übernachten und auch die Küche inklusive Koch gleich nebenan zu haben. Mein Eindruck ist, dass es ihr wirklich gefiel - sie möchte es nächstes Jahr wiederholen!

22.12.08 Weiterfahrt zum Strand


Der Vorteil von so einem Truck ist, dass man an jedem Ort übernachten kann - geschlafen habe ich vorne in der Fahrerkabine. Das erste Foto ist irgendwo auf der Fahrt entstanden.



Eine Nacht haben wir an einem Fluss im Nirgendwo gestoppt und geangelt (leider ohne Erfolg). Die andere Nacht haben wir in Napier gehalten.
Statuen von Captain James Cook sieht man immer mal wieder.



Auf dem anderen Foto kann man in der Mitte einen grauen Streifen erkennen. Dies ist der Lavafluss des letzten Vulkanausbruchs!


19.12.08 Mit dem Pickup nach Cambridge


Nach fast drei Wochen arbeiten bin ich wieder in Wellington angelangt. Mein Transportfahrzeug war dieser Pickup. Ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen auf der rechten Seite zu fahren und das nach nur knapp zwei Monaten hier in Neuseeland. Kreisverkehre sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat eigentlich keine große Chance etwas verkehrt zu machen, alle fahren fast in die gleiche Richtung! ;-)


Das Wochenende vor Weihnachten habe ich in Cambridge verbracht. Hier gehen die Leute sogar mit ihrem Pony spazieren, ein sehr pferdeverrückter Ort!


Der Truck ist von Peter vor einigen Jahren zu einem Housetruck umgebaut worden. Es gibt ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein Badezimmer mit Dusche und WC. Die Küche ist separat, hier habe ich die meiste Zeit verbracht!

Housetrucks gibt es hier in Neuseeland wohl so um die Hundert. Für ein bis zwei Personen finde ich es gar nicht so schlecht. Ich habe noch einen anderen gesehen, in dem vier! Personen wohnten! Es war alles extra so angefertigt worden - die "Zimmer" der beiden Kinder (11 und 14 Jahre) waren allerdings nur so groß und hoch wie eine Schlafkoje.



In der Küche habe ich Sandwiches, Wraps, Burger und ganz viel Caffee zubereitet. Es handelte es sich um eine italienische Maschine, in der jede Tasse einzeln mit frisch gemahlenen Bohnen zubereitet wird. Für mich als Teetrinker war es schon ziemlich hart all diese feinen Unterschiede zwischen Latte, Cappuccino, Moccacino und vielem mehr zu lernen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Zubereitung der Milch so unterschiedlich und schwierig ist.
Nach diesen drei Wochen weiß ich jetzt aber wie ein Caffee für mich zubereitet sein muss und kenne natürlich auch die Zubereitung der anderen Sorten. ;-)

Das Polofeld auf dem Foto gehört hier einer einzigen Familie und auch die Berge dahinter gehören mit zum Familienbesitz. Für ein Spiel bringt jeder der vier Spieler einer Mannschaft ca. sieben Pferde mit, die sie zum Teil auch alle nacheinander einwechseln lassen.